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Tag 11 und 12 – Planung, Parken, Pandemie

Donnerstag, 12. März. Da plant man die ganze Woche, Termine (die eigenen und die der Kinder), was es zu essen gibt, Busfahrten und Mitfahrgelegenheiten… UND DANN kommt was dazwischen.

Sei es ein Infekt der Kinder, jemand anderes sagt den Termin ab oder „höhere Gewalt“…

Deswegen kann ich garnicht so viel berichten. Gestern war es nur die Fahrt zur Arbeit mit dem Bus – inzwischen selbstverständlich und unspektakulär 26 Autokilometer eingespart. Der Nachmittagstermin wurde abgesagt.

Heute bin mit dem Auto nach Groß Berkel und von dort mit dem Bus in die Stadt, also das klassische Park & Ride, um von Groß Berkel aus die Kinder flexibel abholen und ihren Terminen bringen zu können. Doch auch der Nachmittagstermin wurde spontan storniert, so sind keine weiteren Fahrten mehr notwendig und wir können direkt nach Hause. Somit heute nur 14 Autokilometer eingespart.

Wie es aussieht, wird es in den nächsten Wochen generell ruhiger, da gerade alles abgesagt wird. Nun, die Umwelt freut’s…

Übrigens: Stand heute hätte ich die Kosten für die Monatskarte schon raus (bei angenommenen 10 Cent Benzinkosten pro Kilometer).

1 Anwort auf „Tag 11 und 12 – Planung, Park<font color="red">e</font>n, Pandemie“

Sehr schöner Blog – auch wenn dies Kollegenlob ist.
Beim Stichwort „Parken“ in der Überschrift fällt mir der große Unterschied zwischen dem ländlichem Raum, wo Frau Menze wohnt, und der Stadt ein; ich wohne in Hannover. Dort ist der öffentliche Nahverkehr zwar wesentlich besser ausgebaut (aber noch nicht gut genug) als z. B. im Weserbergland; aber der Flächenverbrauch von Autos ist insbesondere in Städten verdammt hoch. Und die Blechdinger stehen durchschnittlich 23 Stunden am Tag am Straßenrand und blockieren öffentlichen Raum, der besser anders genutzt werden könnte. In Wien z. B. muss für Stellplätze in der Innenstadt ordentlich geblecht werden. Und wenn die PKWs fahren bzw. im Stau stehen, dann im Schnitt mit höchstens 1,5 Personen – das heißt: Sprit ist zu billig.
Ohnehin ist die ganze Infrastruktur – ob auf dem Land oder in der Stadt – auf das Auto zugeschnitten, auch dank der kriminellen Auto-Lobby. Warum sollte daran ausgerechnet ein bescheuerter Verkehrsminister etwas ändern wollen.
Zeit, dass die heilige Kfz-Kuh geschlachtet und zugleich der ÖPNV massiv ausgebaut wird. Wobei es weniger niedrige Fahrpreise, sondern vielmehr eine hohe Taktfrequenz und gute Anbindungen sind, die den öffentlichen Verkehr attraktiver machen. Dies umzusetzen, ist bereits auf lokaler und regionaler Ebene schwierig, und dürfte überregional nicht einfacher werden, angesichts von bundesweit 120 Tarif- und Verkehrsverbünden mit jeweils unterschiedlichen Fahrpreisen und Konditionen.

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